07.05.2012 Rettungs-Nachwuchs - Jugendfeuerwehr feiert 35-jähriges Bestehen Drucken E-Mail

ASSELN Die Asselner Jugendfeuerwehr feiert in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen. Der Rettungs-Nachwuchs lernt nicht nur das korrekte Verhalten in Notsituationen. Die Arbeit in der Gruppe stärkt vor allem das Verantwortungsbewusstsein der Jungen und Mädchen.

Bild 1: Auch mit den Schlauchwagen können die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr richtig umgehen.


Nach wie vor ist der Beruf des Feuermannes für viele Kinder ein absoluter Traumberuf. Kein Wunder also, dass auch die Asselner Jugendfeuerwehr viel Zulauf erfährt.

Es gibt eine Warteliste

Derzeit zählt der Feuerwehr-Nachwuchs 23 aktive Mitglieder zwischen zehn und 18 Jahren. Die Plätze sind begehrt – es gibt sogar eine Warteliste für neue Mitglieder, da die Kapazitäten vor Ort ausgeschöpft sind.
Wer eine anfängliche Probezeit übersteht, darf sich auf viele aufregende Aktivitäten freuen. Über Langeweile können die Jugendlichen jedenfalls nicht klagen.

„Wir unternehmen gemeinsam wirklich viel in der Freizeit. Dazu gehören mal ein Segelturn oder Übungstage, an denen die Jugendlichen unter realistischen Bedingungen Einsätze proben“, erklärt der Leiter der Jugendfeuerwehr, Lars Mothes.

Man darf sich nicht einschüchtern lassen

Marcel ist seit vier Jahren dabei und schätzt vor allem die Gruppendynamik bei der Jugendfeuerwehr. „Alle halten zusammen. Auch sonst ist das eine gute Sache hier. Wo kann man schon auf Drehleitern steigen oder Löschübungen machen? Das macht alles viel Spaß“, resümiert er. Zu den Mitgliedern gehören auch vier Mädchen.

Die 14-jährige Charlott wurde vor allem vom Beruf ihres Vaters zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr inspiriert. „Mein Vater ist auch Feuerwehrmann.“ Dabei ist es für sie nicht immer einfach, sich gegen die Jungs in der Gruppe durchzusetzen. „Man darf sich einfach nicht einschüchtern lassen“, sagt sie selbstbewusst.


Bild 2: Ein Teil der Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Dortmund Asseln. Im Hintergrund ein Rettungswagen (RTW) und das Löschgruppenfahrzeug Logistik (LF-L)

Gruppenleiter Lars Mothes erfreut sich vor allem an der persönlichen Entwicklung „seines“ Nachwuchses. „Zur Feuerwehr gehört mehr dazu, als viele glauben. Die Jugendlichen müssen sich hier selbst organisieren und zusammen arbeiten. Die Ausrüstung kann zum Beispiel nicht alleine getragen werden. Es ist dann schon toll zu sehen, wie einige während ihrer Zeit hier auch persönlich reifen und Verantwortung übernehmen. Da sind wir schon so etwas wie eine Lebensschule“, findet er.

Auch Horst Reinemann, Inhaber mehrerer Edeka-Märkte, erfreut sich an der guten Jugendarbeit der Feuerwehr. Als er vom 35. Bestehen erfuhr, sponserte er kurzerhand T-Shirts für die Gruppe. „Ich finde Jugendarbeit insgesamt unschätzbar wertvoll. Was hier gemacht wird, ist natürlich bemerkenswert“, urteilt er. Von nun an präsentiert sich die Gruppe in poppigen dunkelblauen Shirts mit gelber Aufschrift.

Quelle: Ruhr Nachrichten, René Langhoff; Fotos Oliver Schaper

 

Originalartikel unter: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/nordosten/Jugendfeuerwehr-feiert-35-jaehriges-Bestehen;art2576,1638694

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01.04.2012 LKW mit alten Farben und Lacken - Lösungsmittel liefen aus Drucken E-Mail

SYBURG Aus einem Sattelauflieger tropfte Sonntagmittag an der Hohensyburgstraße in Dortmunder Süden eine stinkende Flüssigkeit. Anwohner alarmierten die Polizei. Später waren fast 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, untersuchten die Ladung voller alter Farben, Lacke und Restmüll. Die Straße blieb zwei Stunden gesperrt.

Gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr mit ihrer Spezialeinheit ABC (Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren) in den Dortmunder Süden alarmiert. An der Hohensyburgstraße tropfte aus einem abgestellten Sattelauflieger eine klare, unbekannte Flüssigkeit. Mehrere Bürgerinnen und Bürger hatten diesen Vorfall der Polizei gemeldet, die daraufhin den Anhänger kontrollierte. Als die Beamten an dem Fahrzeug eine Flüssigkeitslache mit einem leicht stechenden Geruch wahrnahmen, alarmierten sie die Feuerwehr.

Großaufgebot

Da unklar war, um was für einen Stoff es sich handelt und ob von ihm eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt ausgeht, rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an.

Mittlerweile hatte sich unter dem Lkw eine Flüssigkeitslache von etwa einem Quadratmeter gebildet, die sich durch weitere Tropfen aus dem Lkw vergrößerte. Der ersteintreffende Löschzug der Feuerwache 4 (Hörde) deichte unter Atemschutz die Flüssigkeitslache ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In Schutzanzügen öffnete die Spezialeinheit ABC den Sattelauflieger und kontrollierte die Ladung. Parallel dazu baute die Spezialeinheit Dekontamination der Freiwilligen Feuerwehr einen Dekonplatz auf.

Probe genommen

Die Ladung umfasste Restmüll, alte Farben und Lacke in diversen Behältern, die teilweise undicht waren. Von der auslaufenden Flüssigkeit wurde eine Probe genommen. Die Analyse ergab, dass es sich um eine wässrige Lösung mit Bestandteilen von Lösemitteln handelte, von der keine Gefahr ausging. Der Müll wurde von den Einsatzkräften neu verpackt und die ausgetretene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder aufgenommen. Eine Dekontamination der Einsatzkräfte und der Feuerwehrausrüstung war nicht erforderlich.

In den ABC-Einsatz waren circa 50 Einsatzkräfte eingebunden, die aber aufgrund der Ungefährlichkeit des Stoffes nicht alle zum Einsatz kamen. Für die Dauer des Einsatzes musste die Hohensyburgstraße für fast zwei Stunden voll gesperrt werden.

Quelle: Ruhr Nachrichten, Ulrike Böhm-Heffels

 

Originalartikel unter: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Loesungsmittel-liefen-aus;art22302,1604724

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01.04.2012 Unbekannte Flüssigkeit löst ABC-Einsatz in Dortmund-Syburg aus Drucken E-Mail

Dortmund. Ein abgestellter Sattelauflieger an der Hohensyburgstraße hat am Sonntag morgen zu einem ABC-Einsatz der Dortmunder Feuerwehr geführt. Aus dem Fahrzeug tropfte eine stechend riechende, klare Flüssigkeit. 50 Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Flüssigkeit zu identifizieren und abzubinden.

Gegen 11.30 Uhr wurde die Feuerwehr am Sonntag mit ihrer Spezialeinheit ABC (Abwehr von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren) in den Dortmunder Süden alarmiert. An der Hohensyburgstraße tropfte aus einem abgestellten Sattelauflieger eine klare, unbekannte Flüssigkeit. Mehrere Bürger hatten diesen Vorfall der Polizei gemeldet, die daraufhin den Anhänger kontrollierte. Als die Beamten an dem Fahrzeug eine Flüssigkeitslache mit einem leicht stechenden Geruch wahrnahmen, alarmierten sie die Dortmunder Feuerwehr.

Da unklar war, um was für einen Stoff es sich handelt und ob von ihm eine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt ausgeht, rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an.

Mittlerweile hatte sich unter dem Lkw eine Flüssigkeitslache von etwa einem Quadratmeter gebildet, die sich durch weitere Tropfen aus dem Lkw vergrößerte. Der ersteintreffende Löschzug der Feuerwache 4 (Hörde) deichte unter Atemschutz die Flüssigkeitslache ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In Schutzanzügen öffnete die Spezialeinheit ABC den Sattelauflieger und kontrollierte die Ladung. Parallel dazu baute die Spezialeinheit Dekontamination der Freiwilligen Feuerwehr einen Dekonplatz auf.

Dekontamination nicht erforderlich

Die Ladung umfasste Restmüll, alte Farben und Lacke in diversen Behältern, die teilweise undicht waren. Von der auslaufenden Flüssigkeit wurde eine Probe genommen. Die Analyse ergab, dass es sich um eine wässrige Lösung mit Bestandteilen von Lösemitteln handelte, von der keine Gefahr ausging. Der Müll wurde von den Einsatzkräften neu verpackt und die ausgetretene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder aufgenommen. Eine Dekontamination der Einsatzkräfte und der Feuerwehrausrüstung war nicht erforderlich.

In den ABC-Einsatz waren circa 50 Einsatzkräfte eingebunden, die aber aufgrund der Ungefährlichkeit des Stoffes nicht alle zum Einsatz kamen. Für die Dauer des Einsatzes musste die Hohensyburgstraße für fast zwei Stunden voll gesperrt werden.

 

Quelle: Der Westen

 

Originalartikel unter: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/blaulicht/unbekannte-fluessigkeit-loest-abc-einsatz-in-dortmund-syburg-aus-id6521098.html

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16.03.2012 Chemieunfall Salpetersäure ausgelaufen: Zehn Arbeiter im Krankenhaus Drucken E-Mail

WICKEDE Bei einem Chemieunfall in einem Logistikzentrum an der Hildebrandstraße im Gewerbegebiet Wickede ist heute Morgen stark ätzende Salpetersäure ausgelaufen. Zwei Arbeiter wurden verletzt, acht weitere vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Laut Feuerwehr war bei Verladearbeiten ein Behälter mit Salpetersäure beschädigt worden, so dass die gefährliche Säure in der Halle auslief.

Die Arbeiter räumten sofort die Halle und alarmierten die Feuerwehr. Diese sperrte gemeinsam mit der Polizei das Gelände ab. Spezialkräfte sicherten den defekten Behälter, die ausgelaufene Salpetersäure wurde mit einem chemischen Bindemittel neutralisiert.

 

Notarzt wies Arbeiter ins Krankenhaus ein

 

Zwei Arbeiter, die mit dem Stoff in Berührung gekommen waren, wurden vom Notarzt behandelt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Acht weitere Arbeiter, die sich ebenfalls in der Halle befunden hatten, wurden vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Sie hatten noch keine Symptome.

 

Quelle: Ruhr Nachrichten, Wiebke Karla, Foto: René Werner / IDA News

 

Originalartikel unter: http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/nordosten/Salpetersaeure-ausgelaufen-Zehn-Arbeiter-im-Krankenhaus;art2576,1588034

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16.03.2012 Gefahrgut-Einsatz in Wickede - Zehn Personen im Krankenhaus Drucken E-Mail

 In einem Logistikzentrum ereignete sich ein ChemiekalienunfallWickede - Heute Morgen um kurz nach 06:00 Uhr kam es in einem Logistikzentrum in Wickede in der Hildebrandstraße zur Beschädigung eines kleinen Transportbehälters mit Salpetersäure. Bei dem Unfall verletzten sich zwei Mitarbeiter, die direkt mit dem Gefahrstoff in Kontakt gekommen waren. Acht weitere Personen wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst war das Firmengelände bereits geräumt. Die beiden verletzten Personen wurden umgehend von einem Notarzt im Rettungswagen behandelt, nachdem die kontaminierte Kleidung entfernt worden war. Da sich zum Zeitpunkt des Ereignisses acht weitere Personen in der Halle befanden, musste davon ausgegangen werden, dass diese die gefährlichen Säuredämpfe eingeatmet hatten. Zur weiteren Untersuchung und Überwachung wurden alle zehn Personen in Dortmunder Krankenhäuser gebracht.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich im ersten Moment auf die Sicherung der Unfall- und Gefahrenstelle, da keine weiteren Personen verletzt oder gefährdet waren. Mit dem Eintreffen der Spezialeinheit - ABC (Bekämpfung von atomaren, biologischen und chemischen Gefahren) und der Dekontaminationseinheit (Entfernung von gefährlichen Verunreinigungen) konnte die Gefahrenabwehr in der Lagerhalle durchgeführt werden.

Mit speziellen Schutzanzügen und unter Atemschutz wurde der defekte Transportbehälter in ein Überfass umgelagert und gesichert. Die ausgetretene Säure wurde anschließend mit einem Chemikalienbinder aufgenommen und für die Entsorgung bereitgestellt.

http://dev.feuerwehr.dortmund.de/servlet/picturepool/imageprovider?uid=179214
In Schutzanzügen wurde der defekte Transportbehälter gesichert.
(Foto: IDA News Media)

 

Gegen 10:15 Uhr waren die Abwehrmaßnahmen der Feuerwehr beendet. Die Freigabe der Halle erfolgt durch die Arbeitsschutzverwaltung des Landes NRW. Für die Entsorgung des Gefahrstoffes wurde durch den Betreiber eine Spezialfirma beauftragt.

 

http://dev.feuerwehr.dortmund.de/servlet/picturepool/imageprovider?uid=179220
Die Einsatzkräfte mussten anschließend dekontaminiert werden.

 

 

Quelle: BT - Pressestelle Feuerwehr

 

Originalartikel unter: http://dev.feuerwehr.dortmund.de/feuerwehr/project/assets/template1.jsp?ncode=grossprojekte.feuerwehr.news&smi=10.0&nid=113192

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16.03.2012 Unfall - Salpetersäure ausgelaufen – zehn Personen mussten in die Klinik Drucken E-Mail


In einem Logistikzentrum in Dortmund-Wickede ereignete sich am 16.3.2012 ein Unfall mit Salpetersäure.



Dortmund.
Bei einem Unfall mit Salpetersäure in einem Gewerbegebiet in Dortmund wurden zwei Personen so schwer verletzt, dass sie vom Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurden. Acht weitere Mitarbeiter der Firma kamen vorsorglich in eine Klinik.

Zehn Verletzte – das war die Zwischenbilanz eines Unfalls mit Salpetersäure, der sich am Freitagmorgen, kurz nach sechs Uhr, in Dortmund-Wickede ereignet hat. Nach Angaben der Feuerwehr wurde ein Behälters mit Salpetersäue beschädigt, worauf die gefährliche Säure freigesetzt wurde. Im Verlauf des Tages verringerte sich die Zahl der Betroffenen auf neun.

Der Chemieunfall passierte beim Unternehmen Distributions GmbH, einem Partnerbetrieb des Logistikers Trans-o-flex in der Hildebrandstraße. Beim Hantieren mit einem etwa 40 mal 40 mal 50 Zentimeter großen Paket wurde der Behälter mit der stark ätzenden Säure beschädigt. Zwei Mitarbeiter kamen direkt mit der Flüssigkeit in Berührung und wurden unverzüglich in die Unfallklinik gebracht. Sieben weitere Mitarbeiter waren ebenfalls so stark betroffen, dass sie zur Untersuchung ebenfalls in Krankenhaus gebracht werden mussten.

Mitarbeiter alarmierten die Feuerwehr

Die Mitarbeiter des Betriebes räumten umgehend die Halle und alarmierten die Feuerwehr. Das gesamte Industriegebiet in Wickede wurde den Morgen über gesperrt. In spezieller Vollschutzkleidung bargen die Wehrmänner das beschädigte Behältnis. Ausgelaufene Säure in der Halle wurde mit einem Chemikalienbinder aufgenommen.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 60 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch der Dekontaminationszug, der die Schutzkleidung anschließend reinigte. Den gesamten Vormittag über konnte die Logistikhalle nicht benutzt werden.

In einer ersten Stellungnahme erklärte Sabine Kolaric, Sprecherin bei Trans-o-flex: „Fest steht, dass sich das Personal nicht falsch verhalten hat.“ Es liege kein fahrlässiges Handeln des Personals vor. Die Säure sei inzwischen von einer Spezialfirma entsorgt worden. Über die Schwere der Verletzungen der Mitarbeiter könne sie jetzt noch nichts sagen. Klar sei, dass „operative Abläufe“ des Logistikbetriebes durch den Zwischenfall gestört würden. Für Kunden bedeute dass, das Päckchen später als gewohnt ankommen.

 

Quelle: Der Westen; Videonews24

 

Originalartikel unter: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/blaulicht/salpetersaeure-ausgelaufen-zehn-personen-mussten-in-die-klinik-id6463816.html

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